Rasentraktor Test 2016 – Testsieger im Vergleich

Rasentraktoren stellen die beliebteste Alternative für Rasenmäher dar. Besonders in schwierigem Terrain oder Gestrüpp sowie extrem hohem Gras kommt der Rasentraktor problemlos zurecht. Besitzer von Obstanlagen und Weinbergen wissen die Bequemlichkeit und Stärke eines Rasentraktors längst zu schätzen. Was für viele Menschen jedoch neu ist: Ein Rasentraktor erfordert kein sehr großes Grundstück. Natürlich ist die Investition zunächst relativ hoch, die eingesparte Zeit und vor allem der entfallene Kraftaufwand rechnen sich jedoch schnell.

Wir haben für Sie den Rasentraktor Test gemacht. Bei uns finden Sie günstige und ausgezeichnete Produkte rund um die Rasenpflege. Nur ausgewählte Rasentraktoren haben diesen Test bestanden – wir stellen Ihnen die entsprechenden Maschinen vor.

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Der richtige Rasentraktor für mich

Vor dem Kauf eines Rasentraktors sollte man sich über einige Punkte gründlich Gedanken machen. Bei sehr steilem Gelände ist es erforderlich, dass der Rasentraktor nicht umkippt, außerdem ist auf Wendigkeit und Steigfähigkeit zu achten. Deshalb müssen auch die Radabstände berücksichtigt werden: Je dichter die Räder beieinander liegen, desto schlechter ist die Gewichtsverlagerung. Eine Steigung von bis zu 65% kann mit einem Radabstand von bis zu 33 cm hinten und 44 cm vorne bewerkstelligt werden.

Ebenfalls ein entscheidender Faktor ist die Schnittbreite. Sehr schmale Schnittbreiten lassen den Zeit- und Arbeitsaufwand enorm hoch werden. Schnittbreiten um 100 cm sind gut geeignet. Der Motor sollte dabei möglichst leistungsfähig sein, 14 kW (etwa 18 PS) sind dafür ein guter Richtwert. 2-Zylinder 4-Taktmotoren sind grundsätzlich sehr leistungsfähig und zu empfehlen. Liegt kein steiles Gelände vor und ist das Gras nicht allzu hoch, kann sogar ein 1-Zylinder ausreichen. Mit dieser Konstellation schafft der Rasentraktor problemlos gut 5000 m² Gelände.

Das Getriebe sollte möglichst hydraulisch sein und eine Differentialsperre besitzen, damit auch bei langsamer Motorleistung ein kräftiger Schnitt garantiert wird. Wenn die Geschwindigkeit stufenlos reguliert werden kann, kommt das dem Bedienkomfort entgegen.

Weitere technische Gegebenheiten, die Einfluss auf das Arbeiten haben, sind ein gut gefederter Sitz, ein verstellbares Lenkrad, zentral verstellbare Schnitthöheneinstellung, eine Vorderachse in Pendellagerung, eine Lenkung per Zahnrad, luftbereifte und große Räder mit Profil, ein Stoßschutz, ein Tank mit mindestens 15 Liter und Tankanzeige mit Reservemeldung sowie günstig zu beziehende Ersatzteile und Nachlieferungen von Seiten des Herstellers.

Lohnt sich die Anschaffung für mich?

Zunächst wirkt es optisch einfach sehr erhaben, wenn Sie auf einem Rasentraktor thronen und mühelos Ihr Gelände abfahren. Abgesehen von diesem nicht zu verachtenden Aspekt, gibt es natürlich Richtlinien bezüglich des richtigen Rasentraktors. Für 800-2000 m² Gelände lohnt sich ein Rasentraktor mit rund 100 cm Schnittbreite. 2000-3500 m² sollten mit einem Rasentraktor bearbeitet werden, der eine Schnittbreite von 110 cm aufweist. 3500-5000 m² werden mühelos von einem Rasentraktor mit 110-120 cm Schnittbreite bearbeitet. Ab 5000 m² sind schon mehr als 120 cm Schnittbreite erforderlich und für über 8000 m² müssen zumindest 130 cm Schnittbreite her. Für Grundstücke unter 800 m² eignen sich auch Aufsitzrasenmäher, dennoch liefern Rasentraktoren ein saubereres und gründlicheres Ergebnis.

Wie sieht ein Rasentraktor eigentlich aus?

Im Gegensatz zu einem Aufsitzrasenmäher befindet sich die Einheit für den Antrieb vor dem Fahrer. Sie sind nicht nur dazu geeignet, den Rasen zu mähen, sondern können auch umgebaut werden und dann (im Winter) als Schneepflug, Streuanhänger oder Kehrmaschine dienen. Es gibt natürlich für jeden Einsatz das passende Zubehör für diesen kleinen Traktor. Rasentraktoren sind in der Regel weitaus leistungsfähiger als Aufsitzrasenmäher.

Welche Auswurfart ist zu empfehlen?
Es gibt Rasentraktoren mit Heck- oder Seitenauswurf. Jene mit Heckauswurf befördern das Schnittgut direkt über die Hinterachse in den angebrachten Grasauffangsack. Es ist deshalb kein Problem, nasses und hohes Gras damit zu mähen. Im Herbst eignet er sich auch vorzüglich als Laubsauger. Ein Rasentraktor mit Seitenauswurf ist immer dann empfehlenswert, wenn das Schnittgut nicht eingesammelt werden soll.

Das richtige Getriebe für den Rasentraktor
Transmatic-Getriebe erlauben ein stufenloses Wechseln des Ganges. Der Traktor kann via Bremspedal abbremsen und danach anfahren, ohne dass ein anderer Gang eingelegt werden muss.
Bei Hydrostart-Getrieben kann die Fahrgeschwindigkeit geregelt werden – und das sogar stufenlos. Lästiges Kuppeln und Schalten entfällt vollständig.
Automatik-Getriebe kommen ebenfalls ohne Kuppeln und Schalten aus, zudem werden Fahrtrichtung und Geschwindigkeit über das Gaspedal gesteuert.

Die Lautstärke eines Rasentraktors
Rasentraktoren sind keine Höllenmaschinen, erzeugen jedoch einen gewissen Lärmpegel, weswegen Sie sich ausreichend schützen sollten. Auf jedem Gerät müssen Schalldruckpegel und Schallleistungspegel angegeben sein, häufig liegt der erzeugte Lärm um 90-110 Dezibel. Ein Ohrschutz ist in jedem Fall empfehlenswert, außerdem können Sie die Augen vor umherfliegenden Steinchen mit einer Schutzbrille schützen.

Die Anzahl der Gänge
Ein Rasentraktor ist ein ganz normales Fahrzeug und hat dementsprechend mehrere Gänge. In der Regel haben Rasentraktoren 6 Vorwärts- und 6 Rückwärtsgänge, es sind aber auch andere Kombinationen möglich. Vor allem die Rückwärtsgänge erweisen sich als sehr nützlich, um ungehindert manövrieren zu können. Ansonsten könnte sich das Fahrzeug im unwegsamen Gelände festsetzen und müsste zurückgeschoben werden. Mit insgesamt 12 Gängen können Sie problemlos selbst an steilen Hängen anfahren oder zurücksetzen.

Geschwindigkeit
Die Geschwindigkeit ist bei einem Traktor nicht der wichtigste Faktor. Hier gilt die Devise: Gründlichkeit zuerst. Dennoch sollte die Arbeit nicht stundenlang dauert, weshalb es sich lohnt, auf einen Rasentraktor zurückzugreifen, der zumindest 8 km/h fährt.

Wenderadius
Ein enger Wenderadius ist besonders empfehlenswert, weil die Rasenflächen schneller geschnitten werden können. Es ist sehr mühsam, immer wieder an die gleiche Stelle zurückzukehren, wenn der Wendekreis sehr groß ist. Ein kleiner Wendekreis ist also ein Gütekriterium für Ihren Rasentraktor und macht ihn – wie der Name schon sagt – wendig und flexibel einsetzbar.

Die Anzahl der Messer
Prinzipiell gilt: Je mehr Messer vorhanden sind, desto besser wird der Schnitt. Standardmäßig haben Rasentraktoren zwei Messer, es gibt aber auch Ausführungen mit einem oder mehr als zwei Messern, was sich im Preis deutlich bemerkbar macht. Wenn Sie auf Gründlichkeit besonderen Wert legen, sollten Sie nicht weniger als zwei Messer akzeptieren.

Die Fangvorrichtung
Rasentraktoren mit Heckauswurf haben gewöhnlich einen Grasfangsack angeschlossen, der jedoch abgenommen werden kann. Je größer der Grasfangsack, desto komfortabler ist die Bedienung, weil dieser nicht ständig geleert werden muss. Gute Rasentraktoren haben einen Grasfangsack mit mehr als 150 Liter Volumen angeschlossen.

Scheinwerfer
Scheinwerfer sind für einen Rasentraktor nützlich, wenn auch im Dunkeln gearbeitet werden soll. Gerade im Frühling und Herbst sind die Tage noch kurz, sodass sich die Mähzeit ohne ausreichende Beleuchtung auf wenige Stunden pro Tag beschränken würde. Bedenken Sie auch den Einsatz des Rasentraktors als Schneepflug: Im Winter sollten Sie generell nur mit Licht unterwegs sein, um besser gesehen zu werden.

Die richtige Schnitthöhe
Auf die Schnittbreite sind wir in diesem Ratgeber bereits eingegangen. Doch auch die Schnitthöhe ist von entscheidender Bedeutung. Sie sollte möglichst stufenlos einstellbar sein, alternativ eignet sich eine mehrstufige Einstellung. Rasentraktoren ohne Schnitthöheneinstellung sollten eher kritisch begutachtet werden. Die Schnitthöhe sollte im Idealfall stets dem Gelände angepasst werden. Ein englischer Rasen muss beispielsweise kürzer gehalten werden als das Gras der Obstplantage. Eine Schnitthöheneinstellung zwischen 3 und 10 Zentimetern gilt als optimal.

Warum den Rasentraktor online bestellen?
Eine Onlinebestellung hat für Sie den entscheidenden Vorteil, dass Sie sich nicht auf den mühevollen Weg zum Anbieter machen müssen. Sie sparen dadurch nicht nur Benzinkosten, sondern auch wertvolle Zeit, die Ihnen für wichtigere Dinge zur Verfügung steht. Es ist zudem sehr beschwerlich, sich die einzelnen Rasentraktoren vor Ort auszusuchen und zu vergleichen. Viele Rasentraktoren sind nicht vorhanden oder der Preis ist deutlich teurer als im Internet. Sparen Sie sich die Mühe und machen Sie unseren Rasentraktor Test. Innerhalb kürzester Zeit bekommen Sie das Gefährt nach Hause geliefert. Das Umtauschrecht bleibt davon unberührt, Sie können den Traktor bei Nichtgefallen einfach zurückschicken – ohne ihn zum Händler zurückbringen zu müssen, was mit weiteren Kosten verbunden wäre.
Die Vorteile der Onlinebestellung im Überblick:

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Bitte Tragen Sie immer eine Schutzbrille, Gehörschutz und Sicherheitsschuhe um sicher zu Arbeiten.